Blog der Präsidentin

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31.03.2020

Zusammenhalt in schwierigen Zeiten

COVID-19 wirkt sich aufs Clubleben aus

So habe ich mir meine Präsidentschaft nicht vorgestellt!
Wir hatten viel geplant: Projekte, Vorträge, Reisen, Ausfluge, Clubabende...

"Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!"
Wie wahr ist doch derzeit dieser literarische Kalauer.

Wir, die wir Gemeinschaft leben möchten, dürfen uns nicht treffen. Und das vermutlich länger als angenommen. Dieser Zustand wird aber unseren Zusammenhalt nicht schwächen.
Einerseits verfügen wir über moderne Kommunikationsmittel, andererseits steigt die Wertschätzung für die vermissten Interaktionen miteinander.
Vernunft und Einsicht lenken heute unser Handeln. Und die Hoffnung, dass bald einmal Licht am Ende des Tunnels zu sehen sein wird.
Das Tunnel-Bild passt gut zu unserer derzeitigen Situation.
Erfreulich ist die Hilfsbereitschaft und Solidarität, die spür- und erlebbar ist.
Für viele ist die erzwungenen, jähe Entschleunigung unseres Alltags nicht einfach verkraftbar. Für einige ist die plötzlich gefühlte Einsamkeit eine große Belastung. Intensiver Gedankenaustausch über die noch offenen sozialen Kanäle, kann helfen.
Es gibt auch vielleicht auch Clubschwestern, die physische Hilfe brauchen. Bitte zögert nicht, diese einzufordern.
Wir sind auch in diesen schwierigen Zeiten für einander da.

Normalerweise helfen wir anderen - jetzt helfen wir uns auch gegenseitig!

Ich vermisse Euch und freue mich auf ein Wiedersehen! Bleibt gesund!

Eure
Susanne Seher

 

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susanne.jpgSusanne Seher
11.12.2019

Lebendiges Clubleben

Orange the World, Weihnachtsmarkt und Weihnachtswünsche

Ich möchte das Jahr 2019 mit einem Dank an alle Clubschwestern beenden. Nur unser Zusammenhalt macht den Erfolg möglich. Unser Einsatz und unsere Idee sorgen dafür, dass wir auf die Anliegen von Frauen aufmerksam machen, dass wir helfen können, wo Hilfe Not tut.

Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt

Weltweit ist immer noch jede dritte Frau von psychischer, physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. Mit unserer Aktion „Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt“ haben wir ein Zeichen  gegen Gewalt an und gegen Frauen hingewiesen. Ein Thema, das leider nur allzu dringend aufgegriffen werden muss. Denn allein in Österreich sind heuer mehr als 30 Frauen ermordet worden, unzählige Frauen haben unter häuslicher Gewalt gelitten oder leiden stumm noch immer. Linz-Fidentia hat ja in diesem Zusammenhang ein Startpaket für Frauen, die nach einem Aufenthalt in einem Frauenhaus ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben führen wolle, geschnürt. Eine Idee, die von meiner Vorgängerin Elisabeth Mitterlehner weiter betreut werden wird. Dafür gebührt Elisabeth mein großer Dank. Eine Idee, die begeisterten Zuspruch gefunden hat, und die auch Nachahmer gefunden hat.

Erfolgreicher Weihnachtsmarkt

Unser Weihnachtsmarkt war wieder ein voller Erfolg – Es ist ein Erfolg unserer Gemeinschaft, denn alle Clubschwestern haben mit großem Einsatz und ebenso großer Begeisterung Produkte für den Verkauf selbst hergestellt oder besorgt. Ein großes Dankeschön an euch alle! Besonders viel Anklang haben unsere selbst gebundenen Adventkränze gefunden. Der gemeinsame "Arbeitstag" bei Barbara Neudorfer hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht, für vorweihnachtliche Stimmung gesorgt und uns wieder ein Stückchen näher zusammengeschweißt.

Frohe Festtage

Jetzt bleiben mir nur mehr Wünsche für ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und für ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2020!

Lasst uns weiter Soroptimistinnen im besten Wortsinn bleiben!

Eure Susanne Seher

 

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susanne.jpgSusanne Seher - © seherundpartner
15.09.2019

future is female - Die Zukunft ist weiblich!

Gedanken zu Beginn meiner Präsidentschaft

Von einer langjährigen Freundin wurde ich vor kurzem gefragt, warum ich Soroptimistin geworden bin.  Ich habe geantwortet, dass es mir wichtig ist, sinnstiftend einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und Frauen noch besser unterstützen zu können. Ich möchte Vorbild für Frauen sein und vorzeigen, dass ein selbstbestimmtes, glückliches und erfolgreiches Leben auch neben oder ohne und nicht hinter einem Mann möglich ist. Ein wirklich schöner - zu Beginn nicht vorhersehbarer - Nebeneffekt ist es, dass ich hier nachhaltige, wertvolle Freundschaften geschlossen habe.

Für meine Funktionsperiode habe ich mir zwei Schwerpunkte vorgenommen. Zum einen das Motto „Bildung bewegt!“ der Union bzw. der Unionspräsidentin Marcella. Dieses Thema ist auch der 100-Jahr-Feier der österreichisches Union gewidmet.
Schwerpunkt 1: Bildung
Bildung  ist mir als Personalberaterin, die sich laufend mit beruflichen Werdegängen auseinanderzusetzen hat, ein besonderes Anliegen.  Je besser die Ausbildung, desto mehr verstärkt sich das Selbstbewusstsein. Und wir haben dabei als Frauen immer noch Aufholbedarf. Frauen sollen ermutigt werden, ihren Horizont zu erweitern und ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen. Ich hoffe, dass wir zu diesem Thema gemeinsam spannende Projekte realisieren können.

Mein ganz persönliches Motto ist es "Gemeinschaften zu bilden und den Zusammenhalt im Club weiter auszubauen".
Schwerpunkt 2: Gemeinschaft
Gemeinschaften bilden ist nicht nur eine Zielrichtung, sondern steht auch für das, wofür wir stehen, was wir sind und was wir tun oder tun wollen. Wir verbinden Menschen insbesondere Frauen und setzen dafür unser persönliches Engagement und unser Netzwerk ein. Wir als Soroptimistinnen sehen es als Verpflichtung an, der Gemeinschaft etwas zurück zu geben.  Die Stärkung der Grundrechte und der Stellung der Frauen ist unser und auch mein persönliches Ziel. Lasst uns für eine erstrebenswerte Zukunft gemeinsam arbeiten.

Ich freue mich, gemeinsam mit Euch ins neue Clubjahr zu starten!  Gehen wir es gemeinsam an! Nur gemeinsam sind wir stark!

Eure Susanne Seher

 

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Portrait EM_SOROS_01.jpgElisabeth Mitterlehner
24.06.2018

Der Soroptimismus und ich

WARUM bin ich Soroptimistin?
Weil ich es als meine moralische Verpflichtung sehe, mich in der Gesellschaft einzubringen.
Ich bin gegen Ausgrenzung und Intoleranz, ich möchte aufeinander zugehen und Brücken bauen.
Dieses „Aufeinander zugehen“ und „Brücken bauen“ ist mir bei meiner Präsidentschaft ganz wichtig und soll in unseren Projekten sichtbar werden.

WESHALB setzte ich mich als Soroptimistin ein?
Ich will nicht nachlassen, einer ungerechten gesellschaftlichen Situation entgegenzuhalten.
Als Demokratin, als Europäerin, als Österreicherin, als Soroptimistin, als Mutter von 2 Kindern, als Teil der Gesellschaft -  kurz als Mensch!


WOFÜR stehe ich als Soroptimistin?
Wir haben es in der Hand, der verbindende Kitt und der feine Unterschied in unserer Gesellschaft zu sein.
Wir brauchen Frauen, die andere sehen, ihre Fähigkeiten erkennen und sie entsprechend lange begleiten.
Denn wir sind die Gesellschaftsschicht, der es geistig und physisch am leichtesten fallen sollte, anderen zu helfen!


Ich freue mich, dass wir es in den letzten Wochen gemeinsam geschafft haben, verschiedene wertvolle Initiativen zu unterstützen. Damit haben wir es auch geschafft, die Idee des Soroptimismus nach außen zu tragen.
Tanken wir in den kommenden Wochen Kraft, damit wir uns gestärkt unseren Projekten widmen können. Dafür wünsche ich euch viele schöne Sonnentage und - so geplant - einen schönen Urlaub!


Eure Elisabeth Mitterlehner

 

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