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02.10.2018

Luzia Artmüller gewinnt den Soroptimist-Preis 2018

Anerkennung für ihr Lebenswerk in der Mädchen-WG 'Mission:Possible'

„Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen“ (Marie v. Ebner-Eschenbach). Nicht allen, aber sehr vielen Mädchen und jungen Frauen wird in der Wohngemeinschaft „Mission Possible“ in Brunn am Gebirge unter der Leitung von Luzia Artmüller geholfen. 

Sehr groß war daher die Freude des Soroptimist Club Mödling über die Entscheidung der Jury: Ihr starker sozialer Einsatz wurde beim Deutschsprachigen Freundschaftstreffen 2018 der Soroptimistinnen in Loipersdorf mit dem Soroptimistpreis ausgezeichnet.

BMin Dr.Juliane Bogner-Strauß übergibt den Preis an Luzia Artmüller; Foto: Elisabeth Gardavsky
BMin Dr.Juliane Bogner-Strauß übergibt den Preis an Luzia Artmüller; Foto: Elisabeth Gardavsky

Vom 14.9-16.9.2018 fand in Loipersdorf das Deutschsprachige Freundschaftstreffen der Soroptimistinnen statt. Unter dem Motto „Frauenrechte sind Menschenrechte“ wurden den zahlreichen Besucherinnen interessante Vorträge und Diskussionen geboten, die in geselligen Runden zu anregenden Gesprächen führten. Die Künstlerin Elfi Semotan beeindruckte mit ihrer Ausstellung großformatiger Fotos.

Höhepunkt des Abends für den Soroptimist Club Mödling war die Verleihung des Soroptimistpreises 2018 an Luzia Artmüller, Geschäftsführerin von Mission Possible. In dieser Wohngemeinschaft werden Mädchen aus schwierigen familiären Situationen bis zu ihrem Schul- oder Lehrabschluss betreut und unterstützt. Im Sinne des soroptimistischen Schwerpunktes „Education“ und „Female Empowerment widmet sich „Mission Possible“ der psychischen und körperlichen Stärkung dieser Mädchen, fördert ihre Ausbildung durch Organisieren von Lehrstellen, Praxisplätzen und  Nachhilfeunterricht. Mit ihrem Team ermöglichte Luzia Artmüller schon über hundert jungen Frauen einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Ihr großes Engagement und ihre couragierte Arbeit haben durch die Verleihung des Soroptimistpreises eine verdiente Wertschätzung und sichtbare Anerkennung bekommen.

Fr. BM Dr. Juliane Bogner-Strauß überreichte feierlich der strahlenden Gewinnerin die Trophäe und einen Geldbetrag von EUR 3.500, der zweckgebunden für die Wohngemeinschaft verwendet wird. In ihrer Dankesrede schilderte die Preisträgerin in beeindruckenden Worten kurze Sequenzen aus ihrer Arbeit.

Der Soroptimist Club Mödling ist seit seiner Clubgründung 2015 vom emotionalen und finanziellen Engagement von Frau Artmüller sehr beeindruckt. Die Unterstützung der Mädchen von „Mission Possible“ zählt zu den Schwerpunkten des Clubs. 

(Text: Linda Wallner-Coen)

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01.10.2018

Renate Magerle an Marcella Sigmund-Graff

Übergabe der Präsidentschaft in Loipersdorf

Das Deutschsprachige Freundschaftstreffen 2018 in Loipersdorf bildete den würdigen Rahmen der Präsidentschaftsübergabe von Renate Magerle an die Wiener Neustädterin Marcella Sigmund-Graff.

Amtsübergabe in Loipersdorf - (c) gg
Amtsübergabe in Loipersdorf - (c) gg

Renate Magerle zog die Bilanz über zwei Jahre intensiver Arbeit für die österreichischen Soroptimistinnen. Dabei ist es Magerle gelungen, das Wirken der CS aus dem "Unbeachtetsein"  zu lösen und in der Gesellschaft deutlich sichtbarer zu machen. Female Empowerment - ihr Motto - wurde nicht nur in den Clubs sondern auch in der Öffentlichkeit zum Thema.

Marcella Sigmund-Graff will den Mittelpunkt ihres Programmes - auch ihrem beruftlichen Engagement entsprechend - auf Bildung legen: "Bildung bewegt" soll dementsprechend in den Clubs zu Projekten in Aus- und Weiterbildung anregen.

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31.07.2018

SI-Club Ried-Innviertel finanziert Peer-Projekt am BORG

gezielte Suchtprävention durch speziell ausgebildete Schüler

Im Laufe des gesamten Schuljahres wurden 6 Schülerinnen und Schüler am BORG Ried zu Peers ausgebildet.

CS Gabi Puttinger & Helga Hochhold, Peers & Elternvertreter & Direktorin BORG Ried, (c) Michaela Hofer
CS Gabi Puttinger & Helga Hochhold, Peers & Elternvertreter & Direktorin BORG Ried, (c) Michaela Hofer

Peers sind speziell ausgebildete Schüler, die Gleichaltrigen in ihrer Sprache und auf Augenhöhe die Gefahren von Sucht vermitteln sollen. Sie haben im Lauf des Jahres gelernt, die Spielarten des Suchtverhaltens zu erkennen, anzusprechen und im Klassenverband darauf aufmerksam zu machen. Die Ausbildung wurde durch unsere Clubschwester Helga Hochhold, selbst Professorin am BORG Ried, initiiert, die den Peers auch beratend zur Seite steht. Finanziert wurde dieses zunächst einjährige Projekt vom  Soroptimistclub Ried- Innviertel, eine Verlängerung ist angedacht.

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02.07.2018

Club Stockerau feierte 15. Geburtstag

Den 15. Geburtstag nahmen die Stockerauer Soroptimistinnen zum Anlass für einen Ausflug in die Steiermark. Wie schon vor fünf Jahren hatten die Clubschwestern auch diesmal beschlossen, das Clubjubiläum zum Anlass für ein gemeinsames Wochenende zu nehmen. So machte sich ein Reisebus am Samstag in der Früh auf den Weg und brachte 20 bestens gelaunte Damen von Stockerau nach Graz.

Dort wurden sie von zwei Clubschwestern des Clubs Graz empfangen, die sie an einigen hotspots der Murstadt vorbeiführten und zum Jazzbrunch des Grazer Clubs begleiteten, der dort sein 60. Jubiläum im Rahmen eines Jazzbrunch offiziell feierte. Die Stockerauer Clubschwestern wurden herzlich empfangen - unter den Gästen befand sich auch die Patin des Clubs Stockerau, Christine Peer.

Nach einem gemütlichen Brunch und dem offiziellen Zeremoniell, machten wir eine ausgedehnte Stadtführung und genossen danach ein paar gemütliche Stunden in der Stadt.

Am Abend war ein stilvolles Abendessen hoch über den Dächern von Graz organisiert, eine gemütliche Lokalrunde rundete den Tag ab.

Der zweite Tag führte uns zum Erzberg und zur Kartause Gaming - beste Stimmung begleitete uns natürlich auch noch beim abschließenden Heurigenbesuch.

Zusammenfassend war dieses "Geburtstagswochenende" eine schöne Gelegenheit, zwei Tage abseits des üblichen Clublebens zu verbringen, die persönlichen Kontakte zu den Clubschwestern aufzufrischen und eine kleine Auszeit vom Alltag zu genießen.

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27.06.2018

Lernen mit Freude

Linz-Fidentia unterstützt Ausbildung zur Lernlotsin

Schulische Themen dominieren den Familienalltag immer mehr auf negative Art und Weise. Das Projekt „LernlotsInnen“ der SPIEGEL Elternbildung, das vom SI Club Linz-Fidentia unterstützt wird, gibt wertvolle Hilfestellung.

Eltern und ErzieherInnen bekommen im Rahmen der Ausbildung für LernlotsInnen in drei Modulen das nötige Rüstzeug vermittelt, um ihren eigenen bzw. den ihnen anvertrauten Kindern ein Lernen mit Freude zu ermöglichen.
Im Ausbildungslehrplan, an dem auch eine Soroptimistin mitarbeitete, bilden vor allem die positive Beziehung zum Kind, achtsame Kommunikation und eine gewisse Gelassenheit die Basis für angenehme und erfolgreiche gemeinsame Lernerlebnisse.
Bewegung hilft beim Lernen
Die Teilnehmerinnen können sich selbst davon überzeugen, wie wichtig sowohl Bewegung als auch Entspannungstechniken für eine gute Lernleistung sind. Zudem beschäftigen sie sich mit der sinnvollen Gestaltung der Lernumgebung sowie mit erlebnisorientierten und vielseitigen Lernmethoden, die alle Sinne miteinbeziehen.
Das Gelernte kann zuhause mit den Kindern ausprobiert und im Rahmen von „Lerntandems“ reflektiert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Einzelcoachings für eine individuelle Betreuung in Anspruch zu nehmen.
Wir gratulieren den ersten Absolventinnen, bei deren Ausbildung SI Linz Fidentia auch einen finanziellen Beitrag leistete. Es freut uns, dass die Ausbildung so großen Anklang findet. „Man kann das Gelernte gleich umsetzen und es funktioniert wirklich“, so die begeisterten Lernlotsinnen.

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